Über InconWebteam

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Hurra Hurra unser Blog 4 Kids ist da!

Hurra Hurra unser Blog 4 Kids ist da!

Wir lieben unsere Arbeit, das Kochen und alles was dazu gehört!

Genau davon möchten wir auf unserem Blog berichten: vom Kochen, unserer Arbeit, gutem und gesundem Essen, von unseren Projekten und interessanten Geschichten und Gerichten!

Wir freuen uns natürlich auch über deine Fragen oder Themen die dich interessieren! Schreib uns einfach eine Mail oder einen Kommentar.

Familie Lahmer

Aber wer sind wir denn eigentlich?

Wir sind ein bunt gemischtes Team aus vielen verschiedenen Ländern, jung und alt, groß und klein. Einige kümmern sich um den Abwasch, andere um den Einkauf, wieder andere um die Büroarbeit und natürlich kümmern sich einige um das Kochen und wieder andere um das Backen.

Unter Anderem gehören zu unserem Team:

– unser Betriebsleiter Herr Wanko (er ist ein Haubenkoch und war bereits Koch des Jahres in Österreich!),
– unsere zwei Ronalds: einer kümmert sich darum, dass die Qualität zu 100% stimmt und der andere kümmert sich um den gesamten Ablauf in unserer großen Küche und ist für das Gelingen der Speisen verantwortlich (Ronnie – der, der für die Küche verantwortlich ist – freut sich immer über euer Feedback ;).
– Dann wären da noch unsere Ernährungswissenschftlerinnen Julia und Antonia, die dir alle Fragen zum Thema Ernährung, Lebensmittel und warum Spinat gesund ist, beantworten können.
– Claudia, eine gelernte Köchin, die oft in den Schulen und Kindergärten anwesend ist und Fragen beantwortet und organisatorisches klärt.
– Für die Jause ist unsere Hanni zuständig (Spitzname: Jausenfee)
– und dann gehören noch unser Geschäftsführer Markus und seine Assistentin Dani zu uns…um nur einige zu nennen.
Natürlich gehören noch viele weitere wunderbare Menschen zu unserer mittlerweile etwas größeren MAX-Familie!

Die MAX-Familie war anfangs noch recht klein…

…genauer gesagt war es die Familie von MAX (der eigentlich Franz heißt*) und Elisabeth Lahmer.
Als die Kinder von Max und Elisabeth Lahmer noch in den Kinderschuhen steckten, waren diese nicht immer ganz zufrieden mit dem schulischen Verpflegungsangebot. Da Max schon lange als Küchenchef arbeitete, entschloss er sich kurzerhand das Ruder selbst in die Hand zu nehmen und zusammen mit Elisabeth ein gesundes und schmackhaftes Verpflegungskonzept für die Schulen und Kindergärten zu entwickeln.
Von Anfang an setzten sie dabei auf frische, regionale Lebensmittel in bester Qualität, denn alle Kinder sollen in der Schule genauso gesund und lecker verpflegt werden wie Zuhause. So entstand der Familienbetrieb MAX-Catering. Aus 10 Mitarbeiter wurden inzwischen knapp 100, die Kinder von MAX und Elisabeth sind inzwischen auch schon groß und Sohn Markus führt nun den Betrieb erfolgreich weiter.
Die Mitarbeiter (oder wie wir sagen: die MAX-Familie) und die Verbundenheit mit den regionalen Lieferanten und der Umwelt, sowie viel Leidenschaft für dem was wir tun, sind die Grundsteine des Familienunternehmens.

Unser Zuhause ist übrigens das schöne Oberlaa. Unsere Nachbarn sind die Therme, der Kurpark, viele Heurige und Bauern und die Bienen von der Imkerei Prettenhofer. Was es mit den Bienen vom Prettenhofer auf sich hat, das erzählen wir euch im nächsten Beitrag!

Bis dahin:
MAXimale Grüße,
eure MAX-Familie

*Warum wird Franz eigentlich “MAX” genannt? Dafür gibt es eine logische (oder auch nicht) Erklärung: während seiner Lehrzeit gab es 3 andere Jungs mit dem Namen “Franz”. Das führte natürlich zu viel Verwirrung, somit entschloss man kurzerhand, dass unser Franz von nun an “MAX” genannt wird…und das blieb bis heute so!

Das MAX-Team

MAX-Catering engagiert sich für Bienen

MAX-Catering engagiert sich für Bienen.

Imker Helmut Prettenhofer und seine Bienen.

Es war vor ca. 7 Jahren, als Helmut bemerkte, dass sein Apfelbaum nicht mehr so schön blühte und weniger Äpfel trug.

Kennt man sich ein wenig mit der Natur aus, dann weiß man, dass es ohne BIENEN auch weniger Äpfel gibt. Die Bienen holen sich mit ihrem Saugrüssel Nektar aus den Blüten, dabei bleibt Blütenstaub an ihren Beinen hängen. Fliegen die Bienen zur nächsten Blüte bestäuben sie diese und nur so kann sich aus der Blüte ein Apfel entwickeln.

Das wusste auch Helmut.
Deswegen legte er sich ein paar Bienen zu.

ABER MAL VON VORNE:

Schon der bekannte Wissenschaftler Albert Einstein soll 1949 gesagt haben: „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.“

Dass es Bienen in Zeiten der Pestizide, Umweltverschmutzung und Klimawandel nicht leicht haben, ist klar. Und nicht nur der Lebensraum der Orang Utans ist bedroht, sondern auch der unserer heimischen Bienen.

Imker sind eine wertvolle Hilfe, wenn es um den Bienenschutz geht. Sie bieten den Bienen ein sicheres Zuhause, kümmern sich um sie und tun ihr Bestes, sie vor Krankheiten zu schützen.

Wir von MAX-Catering legen sehr viel Wert auf regionale und biologische Produkte und finden, dass es wichtig ist, Bienen zu schützen und ImkerInnen zu unterstützen.

Je mehr es von diesen fleißigen und faszinierenden Tierchen gibt, desto mehr heimisches Obst und Gemüse wird es geben.

Das Projekt 2028 von Hektar Nektar hat zum Ziel, die Bienenpopulation bis zum Jahre 2028 nachhaltig zu steigern. Unternehmer und Privatpersonen haben die Möglichkeit, junge und passionierte ImkerInnen bei ihrem Start zu helfen und ihnen mit Ausrüstung, „Bienenhaus“ und einem Bienenvolk den Einstieg in die Imkerei zu erleichtern.
Genau das haben wir gemacht: Insgesamt unterstützen wir drei Jungimkerinnen. Zwei davon sind Helmuts Mädels: Michaela und Anna, die nun ihr erstes, eigenes Bienenvolk erhalten haben.

Und da sie gleich bei uns ums Eck wohnen, haben wir sie kurzerhand besucht und allerlei Interessantes über Bienen, Honig und Co. erfahren!

DIE POST IST DA!

Wer hätte den gedacht, dass Bienen PER POST versendet werden?! Keine Sorge, es handelt sich nur um kurze Strecken (in diesem Fall kamen die Bienen aus dem anderen Ende von Wien) und die Bienen sind sicher und tiergerecht verpackt. Was sich aber der Postbote dachte, als er das Paket mit der Aufschrift: „Vorsicht Bienen“ abholte, das wissen wir nicht! ;)

Nicht alle Bienen haben einen Stachel.

Die Drohnen, die männlichen Bienen, haben keinen Stachel – können also auch nicht stechen. Ihre Aufgabe besteht darin, die Königin zu begatten, sodass die Königin befruchtete Eier legen kann (bis zu 2000 Eier pro Tag!), aus denen dann die Arbeiterinnen schlüpfen.


Die Drohnen sieht man allerdings nicht oft, denn im Verhältnis gibt es nur sehr wenige „Männer“ im Bienenstock. Sie werden auch nicht alt und fliegen selten eine größere Runde.

Werden Imker gestochen?

Ja, das passiert immer wieder. Helmut meint sogar, dass ihm die Bienenstiche gegen eine Krankheit geholfen haben! Bienen stechen allerdings nur, wenn sie sich bedroht fühlen. Schließlich bezahlen sie damit mit ihrem Leben. Also am besten immer ruhig bleiben, wenn eine Biene in deiner Nähe ist und darauf achten, dass sie sich nicht in deinen Haaren oder deiner Kleidung verfängt. Dann sind die Chancen sehr hoch, dass du nicht gestochen wirst und die Biene nicht sterben muss.

Ein Geheimtipp von unseren Imkern: Bienenstiche sind schmerzhaft, aber der Bienenhonig kann Schmerzen lindern. Honig hilft bei Brandwunden und bei Halsschmerzen.

Bienen gehen auch aufs Klo – allerdings nicht im Bienenhaus.

Was machen dann die Bienen im Winter? Wenn es draußen kalt wird, verkriechen sich die Bienen in ihren Bienenstock. Dort hat es konstant 35° Celsius. Natürlich muss auch eine fleißige Biene mal aufs Klo. Im Sommer siehst du oft kleine, gelbe Punkte auf den Fensterscheiben. Genau, das ist oft Bienenkot!
Und noch ein Imkertipp: Sind im Winter dennoch mal ein paar schöne, wärmere Tage, dann fliegen die Bienen eine Runde und suchen sich einen schönen Platz zum „aufs Klo“ gehen. Am liebsten fliegen sie dazu auf die weiße Wäsche. Also liebe Eltern: bei einer längeren Schönwetter-Periode im Winter, keine Wäsche rausstellen, ansonsten sind die Chancen groß, dass sie voller gelber Punkte sind!

Namen gesucht!

Beim Prettenhofer leben ca. 1 Million Bienen. In jedem Bienenstock wohnt eine Königin. Diese erkennt man an ihrer Größe und an ihrer Markierung: einen Farbtupfer auf dem Rücken. Jedes Jahr ändert sich die Farbe, so weiß man, wie alt die Biene ca. ist. Meist bekommen die Bienenköniginnen auch nur eine Nummer zugewiesen. Anna, Michaela und wir finden aber, dass die Bienenköniginnen einen Namen brauchen. Dafür brauchen wir eure Hilfe! Wie sollen „unsere“ zwei Königinnen heißen?

Schau doch mal auf unserer Facebook-Seite vorbei! Dort starten wir einen Aufruf und du kannst uns deinen Vorschlag schicken! Wer weiß, vielleicht heißen dann die zwei Königinnen, so wie du es möchtest!

Wenn du noch mehr über Bienen erfahren willst, dann bist du bei der Imkerei Prettenhofer richtig!

Die Prettenhofers bieten auch Führungen für Schulen und Kindergärten an und mit ein bisschen Glück siehst du vielleicht die zwei (noch namenlosen) MAX-Königinnen! Natürlich gibt es auch köstlichen Honig zu probieren (Tipp von uns: Haselnuss Busserl – Honig mit Nutella Geschmack! Eine großartige Nutella-Alternative!)

Übrigens: Helmuts Apfelbaum und Garten sind, seit die Bienen auf dem Hof leben, eine wahre Pracht und jedes Jahr wachsen mehr Äpfel!
Bienenschutz lohnt sich! In diesem Sinne:

MAXimale Grüße,
eure MAX-Familie

Und nochmal ein großes Dankeschön an die Familie Prettenhofer für die lehrreiche, informative, lustige und köstliche Führung :)

Ketchup? Ja, bitte!…aber hausgemacht!

Tipps & Tricks vom Team MAX: selbstgemachtes Ketchup

Welche Mami oder welcher Papi kennt das nicht?

Fragt man die Kids: “Was sollen wir heute Essen?”

Antwort: “Pommes mit Ketchup!”

                “ Fischstäbchen mit Ketchup!”

                “ Nudeln mit Ketchup!*”

                “ Toast mit Ketchup!”

                 “ Schnitzel mit Ketchup”

                “ Falafel mit Ketchup”

                 …..

Für alle Ketchup-Liebhaber gibt es hier ein einfaches, zuckerarmes, schnell gemachtes Ketchup-Ersatz-Rezept von Nadia, Mutter einer Ketchup-liebenden 3-jährigen und unser kreativer Kopf im MAX Büro:

Dafür braucht es Tomatenmark, Paprikapulver, Salz, Datteln, Wasser und Apfelessig.

Das genaue Rezept gibt es hier.

Aber was macht diese rote Sauce so besonders?

Beim handelsüblichen Ketchup sind es nicht die Tomaten, die uns zum Essen verleiten…

Ketchup enthält sehr viel Zucker und Lebensmittel mit viel Zucker schmecken uns besonders gut. Schon unsere Steinzeit-Vorfahren hatten eine Vorliebe für fettige und süße Nahrungsmittel, denn Zucker (Süßes) bedeutete Energie und davon brauchte man jede Menge!

Auch Babies haben eine Vorliebe für Fett und Zucker. Die Muttermilch ist sehr fettig und süß, damit die Babies genügend Energie zum Wachsen haben.

Wir sind also darauf programmiert, Lebensmittel mit viel Zucker gut zu finden.

Das einzige Problem: heutzutage rennen wir keinen Mammuts hinterher oder verteidigen unsere Höhle gegen Eindringlinge… auch die Kinder bewegen sich weniger und Süßes und Fettiges ist nicht mehr schwer erreichbar, sondern steckt in fast jedem Lebensmittel, die wir bequem im Geschäft kaufen können.

Zu viel Zucker ist also nicht gesund, denn unser Körper kann die viele Energie nicht mehr abbauen. Zuckerreiche Ernährung und Bewegungsmangel kann langfristig krank machen. 

Aber Ketchup (vor allem Nadias selbstgemachter Ketchup) hat auch was Gutes: Tomaten enthalten viele Vitamine und antioxidative Stoffe. 

Hausgemachte Sachen sind doch immer noch am Besten!

Ein Tipp von unseren Ernährungswissenschaftlerinnen: Je weiter eine Zutat in der Zutatenliste vorne steht, desto mehr ist von dieser enthalten. Das heißt: Steht Zucker an erster Stelle ist Zucker die Hauptzutat! Werft mal einen Blick auf die Zutatenliste!

Ketchup selber machen - Zutaten

*Da Nadia Italienerin ist, muss Folgendes noch angeführt werden:  Nudel mit Ketchup – Neiiiiiiiiiin! ;)