MAX-Catering engagiert sich für Bienen.

Imker Helmut Prettenhofer und seine Bienen.

Es war vor ca. 7 Jahren, als Helmut bemerkte, dass sein Apfelbaum nicht mehr so schön blühte und weniger Äpfel trug.

Kennt man sich ein wenig mit der Natur aus, dann weiß man, dass es ohne BIENEN auch weniger Äpfel gibt. Die Bienen holen sich mit ihrem Saugrüssel Nektar aus den Blüten, dabei bleibt Blütenstaub an ihren Beinen hängen. Fliegen die Bienen zur nächsten Blüte bestäuben sie diese und nur so kann sich aus der Blüte ein Apfel entwickeln.

Das wusste auch Helmut.
Deswegen legte er sich ein paar Bienen zu.

ABER MAL VON VORNE:

Schon der bekannte Wissenschaftler Albert Einstein soll 1949 gesagt haben: „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.“

Dass es Bienen in Zeiten der Pestizide, Umweltverschmutzung und Klimawandel nicht leicht haben, ist klar. Und nicht nur der Lebensraum der Orang Utans ist bedroht, sondern auch der unserer heimischen Bienen.

Imker sind eine wertvolle Hilfe, wenn es um den Bienenschutz geht. Sie bieten den Bienen ein sicheres Zuhause, kümmern sich um sie und tun ihr Bestes, sie vor Krankheiten zu schützen.

Wir von MAX-Catering legen sehr viel Wert auf regionale und biologische Produkte und finden, dass es wichtig ist, Bienen zu schützen und ImkerInnen zu unterstützen.

Je mehr es von diesen fleißigen und faszinierenden Tierchen gibt, desto mehr heimisches Obst und Gemüse wird es geben.

Das Projekt 2028 von Hektar Nektar hat zum Ziel, die Bienenpopulation bis zum Jahre 2028 nachhaltig zu steigern. Unternehmer und Privatpersonen haben die Möglichkeit, junge und passionierte ImkerInnen bei ihrem Start zu helfen und ihnen mit Ausrüstung, „Bienenhaus“ und einem Bienenvolk den Einstieg in die Imkerei zu erleichtern.
Genau das haben wir gemacht: Insgesamt unterstützen wir drei Jungimkerinnen. Zwei davon sind Helmuts Mädels: Michaela und Anna, die nun ihr erstes, eigenes Bienenvolk erhalten haben.

Und da sie gleich bei uns ums Eck wohnen, haben wir sie kurzerhand besucht und allerlei Interessantes über Bienen, Honig und Co. erfahren!

DIE POST IST DA!

Wer hätte den gedacht, dass Bienen PER POST versendet werden?! Keine Sorge, es handelt sich nur um kurze Strecken (in diesem Fall kamen die Bienen aus dem anderen Ende von Wien) und die Bienen sind sicher und tiergerecht verpackt. Was sich aber der Postbote dachte, als er das Paket mit der Aufschrift: „Vorsicht Bienen“ abholte, das wissen wir nicht! ;)

Nicht alle Bienen haben einen Stachel.

Die Drohnen, die männlichen Bienen, haben keinen Stachel – können also auch nicht stechen. Ihre Aufgabe besteht darin, die Königin zu begatten, sodass die Königin befruchtete Eier legen kann (bis zu 2000 Eier pro Tag!), aus denen dann die Arbeiterinnen schlüpfen.


Die Drohnen sieht man allerdings nicht oft, denn im Verhältnis gibt es nur sehr wenige „Männer“ im Bienenstock. Sie werden auch nicht alt und fliegen selten eine größere Runde.

Werden Imker gestochen?

Ja, das passiert immer wieder. Helmut meint sogar, dass ihm die Bienenstiche gegen eine Krankheit geholfen haben! Bienen stechen allerdings nur, wenn sie sich bedroht fühlen. Schließlich bezahlen sie damit mit ihrem Leben. Also am besten immer ruhig bleiben, wenn eine Biene in deiner Nähe ist und darauf achten, dass sie sich nicht in deinen Haaren oder deiner Kleidung verfängt. Dann sind die Chancen sehr hoch, dass du nicht gestochen wirst und die Biene nicht sterben muss.

Ein Geheimtipp von unseren Imkern: Bienenstiche sind schmerzhaft, aber der Bienenhonig kann Schmerzen lindern. Honig hilft bei Brandwunden und bei Halsschmerzen.

Bienen gehen auch aufs Klo – allerdings nicht im Bienenhaus.

Was machen dann die Bienen im Winter? Wenn es draußen kalt wird, verkriechen sich die Bienen in ihren Bienenstock. Dort hat es konstant 35° Celsius. Natürlich muss auch eine fleißige Biene mal aufs Klo. Im Sommer siehst du oft kleine, gelbe Punkte auf den Fensterscheiben. Genau, das ist oft Bienenkot!
Und noch ein Imkertipp: Sind im Winter dennoch mal ein paar schöne, wärmere Tage, dann fliegen die Bienen eine Runde und suchen sich einen schönen Platz zum „aufs Klo“ gehen. Am liebsten fliegen sie dazu auf die weiße Wäsche. Also liebe Eltern: bei einer längeren Schönwetter-Periode im Winter, keine Wäsche rausstellen, ansonsten sind die Chancen groß, dass sie voller gelber Punkte sind!

Namen gesucht!

Beim Prettenhofer leben ca. 1 Million Bienen. In jedem Bienenstock wohnt eine Königin. Diese erkennt man an ihrer Größe und an ihrer Markierung: einen Farbtupfer auf dem Rücken. Jedes Jahr ändert sich die Farbe, so weiß man, wie alt die Biene ca. ist. Meist bekommen die Bienenköniginnen auch nur eine Nummer zugewiesen. Anna, Michaela und wir finden aber, dass die Bienenköniginnen einen Namen brauchen. Dafür brauchen wir eure Hilfe! Wie sollen „unsere“ zwei Königinnen heißen?

Schau doch mal auf unserer Facebook-Seite vorbei! Dort starten wir einen Aufruf und du kannst uns deinen Vorschlag schicken! Wer weiß, vielleicht heißen dann die zwei Königinnen, so wie du es möchtest!

Wenn du noch mehr über Bienen erfahren willst, dann bist du bei der Imkerei Prettenhofer richtig!

Die Prettenhofers bieten auch Führungen für Schulen und Kindergärten an und mit ein bisschen Glück siehst du vielleicht die zwei (noch namenlosen) MAX-Königinnen! Natürlich gibt es auch köstlichen Honig zu probieren (Tipp von uns: Haselnuss Busserl – Honig mit Nutella Geschmack! Eine großartige Nutella-Alternative!)

Übrigens: Helmuts Apfelbaum und Garten sind, seit die Bienen auf dem Hof leben, eine wahre Pracht und jedes Jahr wachsen mehr Äpfel!
Bienenschutz lohnt sich! In diesem Sinne:

MAXimale Grüße,
eure MAX-Familie

Und nochmal ein großes Dankeschön an die Familie Prettenhofer für die lehrreiche, informative, lustige und köstliche Führung :)